Freunde und Förderer des Oldenburger Mädchenbasketballs e.V.

Einen großen Erfolg erzielten die U18 Mädchen des OTB bei der Norddeutschen Meisterschaft Pfingsten in Oldenburg. Nur geschlagen vom amtierenden Deutschen Meister ALBA Berlin belegten sie den 2. Platz und krönten hiermit eine erfolgreiche Saison.

Im zweiten Spiel empfing man dann den Schleswig-Holstein Meister Itzhoer SV. Nach einer frühen 12:4 Führung für Oldenburg (5.) sah alles nach einem Durchmarsch aus. Doch dann wechselte der Gegner seine Verteidigung von Mann- auf Zonenverteidigung. Eine Zeit lang wollten die Würfe nun einfach nicht sitzen und so ging Itzehoe allmählich mit 16:21 in Führung (12.). Durch einige taktische Veränderungen gelang es jedoch, den Ball auch in die Zone zu spielen. Das brachte einfache Punkte unter dem Korb und auch wieder Sicherheit bei den Würfen. Der Dreier von Hanne Kleihauer in der 12. Minute zum 19:21 wirkte wie ein Befreiungsschlag. Sofort zog auch wieder die Verteidigungsintensität an und zur Halbzeit lag man bereits wieder mit 4 Punkten vor. (32:28). Nun war der OTB nicht mehr aufzuhalten. Die Zone wurde immer leichter geknackt und nach dem dritten Viertel hatte man den Vorsprung bereits auf  54:36 ausgebaut. Im vierten Viertel galt es, das Ergebnis zu verwalten, um Kräfte für das abschließende Spiel gegen Berlin zu schonen, das nach einer nur einstündigen Pause im Anschluss stattfand. Das Spiel gegen Itzehoe wurde letztendlich mit 62:48 gewonnen und nun galt es, schnell abzuschalten, eine Kleinigkeit zu essen und Spannung für das ALBA Spiel aufzubauen.

Alba war nicht irgendein Gegner, sondern seit Anfang Mai Deutscher Meister bei den U18 Mädchen. In den Spielen zuvor hatten die Hauptstädterinnen Itzehoe mit 109:38 und Kiel sogar mit 136:32 aus der Halle gefegt. Es brauchte ein wenig, um sich mit der intensiven Spielweise von Alba zurechtzufinden, dann aber spielten die OTBerinnen zeitweilig sehr sehenswert mit. Man hatte sich zum Ziel gesetzt, Alba unter 100 Punkten zu halten und den Abstand nicht auf über 60 Punkte anwachsen zu lassen. Beim Halbzeitstand von 12:46 war man in etwa auf Kurs. Die Angst vorm Deutschen Meister war wie weggeblasen und man konnte nun sogar noch einmal zulegen. Alba scheiterte nun immer wieder an der intensiven Oldenburger Deckung und vorne gelangen schön herausgespielte Körbe. Bis zur 35. Minute verlief die Partie recht ausgeglichen (18:24), sodass es einen sehr ansehnlichen Zwischenstand von 30:70 auf dem Scoreboard gab. Dann war die Energie aber aufgebraucht und Alba konnte noch auf 30:88 davonziehen. Mit der Gesamtvorstellung der Mannschaft war man jedoch auf Oldenburger Seite hochzufrieden und feierte den zweiten Platz ausgiebig.

Es spielten: Mattea Klauke 6, Anna Kaune 21, Annika Franke 3, Lotta Öttinger 40, Clara Heggenberger 12, Jule Vahldiek 4, Elisa Mönikes, Matilda Cole 4, Julia Volmer, Fiona Logemann 4, Pauline Hotze 9 (1 Dreier), Henrike Kraushaar 11 (3), Hanne Kleihauer 36 (6), Greta Rücken 21

Foto: privat 

Back to Top